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Generalversammlung
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Mitgliederversammlung des Kreisschützenbundes am 16.04.2011:
 
Bericht zur Mitgliederversammlung am 16.04.2011
 
Auch wenn die Schützenfestsaison noch nicht angelaufen ist, hat der Bürener Kreisschützenbund schon wichtige Meilensteine gesetzt. Bei der Mitgliederversammlung am 16.04.2011 in Bleiwäsche wurde der gesamte geschäftsführende Vorstand mit Kreisschützenoberst Bruno Wiemers an der Spitze wiedergewählt.
 
Bleiwäsches Oberst Hans Bernd Günter versicherte, dass die Vorbereitungen auf das Kreisschützenfest voll im Soll liegen und sich ganz Bleiwäsche auf das Großereignis freue. Die Bleiwäscher kennen sich mit der Ausrichtung von Kreisschützenfesten bestens aus. Unter dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" ist der Heimatschutzverein Bleiwäsche am ersten September-Wochenende bereits zum dritten Mal Gastgeber des Kreisschützenfestes des Kreisschützenbundes Büren.
 
Es gab eine wichtige Neuerung während der Versammlung: Für jene zwölf Vereine, die den Höhepunkt der Schützensaison noch nie ausgerichtet haben, haben sich die Chancen erhöht. Auf Antrag des Helmeraner Schützenobersts Friedbert Agethen zusammen mit den Vereinen und Bruderschaften des alten Amtes Wünnenberg, der Schützenvereine Haaren und Helmern und des Heimatvereins Elisenhof des alten Amtes Atteln wurde während der Versammlung des Kreisschützenbundes Büren mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine Satzungsänderung beschlossen. Demnach entfällt für alle Vereine, die noch keinen Kreisschützenkönig gestellt haben, die einjährige zusätzliche Sperrfrist für die Vereine im Amtsgebiet des jeweiligen Ausrichters.
Als Begründung für den Antrag führten die Antragsteller an, dass bereits seit 53 Jahren im Altkreis Büren das Kreisschützenfest stattfindet, einige bereits ein bis dreimal Ausrichter eines Kreisschützenfestes waren, während andere es hingegen jedoch noch nie ausrichten durften. Mit dem Antrag solle erreicht werden, dass sich die Chancen für diese Vereine erhöhen.
 
Damit die Bereitschaft zum Schießen allgemein hoch bleibt, sind weitere Dinge in Fluss gebracht worden. So können Kreiskönigsanwärter über die neue Homepage des KSB Büren eine Checkliste anfordern, auf denen die Pflichten und Kosten für ein Kreiskönigspaar im Wesentlichen dargestellt sind. Zudem soll über den Vorschlag von Weibergs Oberst Wigbert Meschede nachgedacht werden ein Schussgeld einzuführen, welches die Mitgliedsvereine durch einen
jährlichen Pauschalbeitrag aufbringen könnten.
 
Ganz Bleiwäsche steht bereits in den Startlöchern für das 54. Kreisschützenfest. 6.500 qm Zeltfläche werden aufgebaut, rund 2,7 Kilometer lang wird der Marschweg sein, der Zuschauern und Teilnehmern einen Querschnitt des Ortes zeigen wird. "Der Marschweg wird relativ eben verlaufen, auch am höchsten Punkt des Altkreises braucht man keine Angst vor Bergen zu haben", versichert Kreisgeschäftsführer Christian Hesse. Parkplätze im Süden und Norden des Ortes werden ausreichend vorhanden sein. Feste Bestandteile sind wie immer die Discofete am Freitag und der Heimatnachmittag am Samstag, bevor es dann am Sonntag mit dem großen Festumzug zum Höhepunkt des Festes kommen wird. Am Montag wird das 54. Kreisschützenfest dann mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen und Partymusik am Nachmittag dann ausklingen.
 
Für die Bürger soll das Bleiwäscher Wappen aus Edelstahl vielfach im Kleinformat gefertigt werden und während des Festumzuges die Häuser und Vorgärten zieren.
Bierflaschen mit dem Logo des Kreisschützenfestes gibt es bereits. "Die Preise bleiben stabil. Vielleicht wird es auch ein bisschen günstiger", so der Kreisgeschäftsführer. Bereits als CD erhältlich ist das eigens für das Fest komponierte Stimmungslied von Daniel Herbst und Martin Finger vom Bleiwäscher Musikverein.
Der geschäftsführende Vorstand des Kreisschützenbund 1958 Büren e.V. wurde für weitere vier Jahre wiedergewählt. Mit Kreisschützenoberst Bruno Wiemers, stellv. Kreisschützenoberst Reinhard Mattern, Kreisgeschäftsführer Christian Hesse, stellv. Kreisgeschäftsführer Ralf Nolte, Kreiskassenführer Ferdi Freitag und Beisitzer Landrat Manfred Müller kann der Kreisschützenbund auf das bewährte Vorstandsteam des vergangenen Jahres setzen.
 
Auch die Wahl der Delegierten ging flott über die Bühne, als Wahlleiter fungierte der Bürgermeister der Stadt Bad Wünnenberg Winfried Menne. Im Amt Atteln
macht Josef Klockenkämper aus Atteln weiter. In der Stadt Büren löste Werner Münster turnusgemäß Dr. Wigbert Hillebrand ab, dem Kreisschützenoberst Bruno Wiemers seinen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit aussprach. Für das Amt Büren wurde Johannes Henneke aus Siddinghausen wiedergewählt. Delegierter im Amt Lichtenau bleibt Theo Thonemann. Die Delegierten für das Amt Salzkotten-Boke und der Stadt Salzkotten heißen wie zuvor Rudolf Keuper (Salzkotten), Helmut Haiduck (Niederntudorf) und Franz-Josef Wieneke (Hörste). Das Amt Wünnenberg vertritt Heinz-Friedel Schmidt aus Leiberg. Einen weiteren Abschied gab es: Nach 24 Jahren wird Alfred Müller aus Oesdorf als Delegierter für das Amt Wünnenberg von Harald Weige aus Essentho ersetzt.
 
Als Kassenprüfer lösten Ulrich Ebbers aus Fürstenberg und Hans Erich Karthaus aus Brenken die langjährigen Kassenprüfer Josef Dissen (Kleinenberg) und Berthold Schäfer (Lichtenau) an, denen der Dank des Vorstandes galt.
 
Dem Kreisschützenbund Büren gehören derzeit rund 25.000 Schützen in 52 Vereinen an.
Packen die Aufgaben für das Kreisschützenfest 2011 gemeinsam an: Der Bleiwäscher Oberst Hans Bernd Günter, stellv. Kreisgeschäftsführer Ralf Nolte, Kreisschützenoberst Bruno Wiemers, Kreiskassenführer Ferdi Freitag, Kreiskönig 2010 Johannes Balkenhol, stellv. Kreisschützenoberst Reinhard Mattern und Kreisgeschäftsführer Christian Hesse.
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