Salzkotten (Text und Foto von Johannes Büttner). „Unita Durant“ – übersetzt „Vereintes überdauert“ lautet das Motto des 67. Kreisschützenfests des Kreisschützenbund Büren, das vom 4. bis zum 7. September in Salzkotten gefeiert wird. Getreu dem Motto wollen die Schützenbruderschaft St. Johannes Salzkotten als Ausrichter, der Kreisschützenbund Büren als Veranstalter, die Stadt Salzkotten, der Kreis Paderborn und die vielen Unterstützer als Partner für ein schönes Kreisschützenfest sorgen.

Auf der Jahresversammlung des Kreisschützenbundes Büren gab es nun in der Sälzerhalle einen Bericht über den aktuellen Stand. Die Vorbereitungen auf das Kreisschützenfest laufen in Salzkotten bereits auf Hochtouren, sagte der Brudermeister der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Salzkotten, Conrad Möller. Herzstück des Festes wird das 15 Hektar große Festgelände südlich der Verner Straße sein. Dort sei nicht nur genügend Platz für die großen Festzelte, Fahrgeschäfte, Getränke- und Essensständen und für den Biergarten, dort stehe auch in unmittelbarer Nähe eine 53.000 Quadratmeter große Parkplatzfläche zur Verfügung.

Großer Festmarsch durch Salzkotten

Vor dem großen Festmarsch am Sonntag treten die Königspaare, Hofstaate, Schützen und Musiker auf den Sälzerwiesen an. Von dort startet auch der Festumzug mit dem Kreiskönigspaar David Käuper und Sabrina Bohr an der Spitze zu einem 2,5 Kilometer langen Festmarsch. Dieser führt über die Sälzer Straße, am Kunstrad vorbei, über den Marktplatz, durch die Vielsener-, Klingel- und Langestraße und endet am Festplatz an der Verner Straße. „Wenn die Bedingungen stimmen, wird die Warsteiner Brauerei mit einem Zeppelin kommen“, verriet Oberst Matthias „Sonne“ Kemper.

Zum Ausschank kommt beim KSF Weissenburger Bier. Die Preise wurden mit 2 Euro/Glas, 3 Euro/Flasche und 60 Euro/Kiste festgelegt. Festwirt ist Lütkemeier und Jöring. Für die Musik am Samstagabend sorgt die Band Diemelrausch. Sonntag legt DJ Sax auf und am Montag DJ Mino und DJ Farke. Erwartet wird für die Jugenddisco am Freitagabend die Ballermann-Sängerin Frenzy, die 2018 mit dem Hit „jung, blöd, besoffen“ den Durchbruch schaffte und mit „Lampe an“ einen großen Erfolg landete. Alle Informationen zum Kreisschützenfest gibt es auf der Homepage unter www.ksf2026.com.

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Blicken mit Freude auf das 67. Kreisschützenfest im Altkreis Büren (v. l.): Kreisgeschäftsführer Frank Wengenmaier, Ortsvorsteher Norbert Menke, Bürgermeister Ulrich Berger, stellv. Kreisschützenoberst Johannes Henneke, Schriftführer Salzkotten Michael Kohlenberg, Landrat Christoph Rüther, Kreisschützenoberst Reinhard Mattern, Oberst Salzkotten Matthias "Sonne" Kemper, Brudermeister Conrad Möller, Major Salzkotten Christian Schaub, Rechnungsführer Salzkotten Ralf Schmettkamp, Kreisdelegierter Hubertus Schwarz, Kreisdelegierter und Vorstand Salzkotten Markus Keuper.

 

Rückblick auf das Kreisschützenfest in Büren

Zu Beginn der Versammlung hatte Kreisschützenoberst Reinhard Mattern den Bürgerschützen aus Büren für ein grandioses Kreisschützenfest 2025 gedankt und auch nicht mit Lob gespart. „Die Bürgerschützen und die Bürger der Stadt haben den Besuchern ein großartiges Kreisschützenfest geboten“. Diesem Lob schloss sich auch Landrat Christoph Rüther an. „Das war ein ganz tolles Fest und eine echte Werbung für unsere Schützenfeste.“

Dass auch die Salzkottener ein wunderbares Kreisschützenfest feiern werden, davon ist der Landrat überzeugt. „Hier sind schon jetzt die Energie und die Vorfreude auf das Fest überall spürbar.“ Rüther sprach auch davon, dass die Gesprächsrunden mit den Obristen der Schützenvereine weitergeführt werden. Man sei zu Themen wie Sicherheit und Attraktivität der Schützenfeste im Austausch. Auch die Schausteller-Werbeaktion habe bereits Erfolg gezeigt. Das nächste Treffen der Obristen, der Schützen und Kameradschaften findet statt am Freitag, 27. März, um 18.30 Uhr.

Durchwachsene Saison für die Schützen

Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger wartete in seinen Grußworten mit der unbekannten Zahlenkombination 67/20/5 auf. Zur Erklärung: Das 67. Kreisschützenfest ist das 20. im Stadtgebiet Salzkotten und das 5. in Bergers Amtszeit. Nach den Grußworten von Ortsvorsteher Norbert Menke gab es vom Kreisgeschäftsführer Frank Wengenmaier ein Feedback auf die abgelaufene Schützensaison.

Es sei eine durchwachsene Saison gewesen mit zufriedenstellenden Besucherzahlen. Die Preisentwicklungen mache es den Vereinen zunehmend schwieriger, ihre Angebote aufrechtzuerhalten und die Menschen für einen Besuch der Feste zu bewegen. Sorge bereite auch das Königsschießen. Hier nannte Wengenmaier das Kreiskönigsschießen im Jahre 2025, als von 28 schießberechtigten Vereinen zum Ende nur zwei dabei waren. Hier gelte es gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten. Diskutiert wird im Vorstand, wie man die Jugend noch mehr in das Schützenwesen eingliedern kann. Ein Jungschützen-Königsschießen, wie es in Wewelsburg bereits erfolgreich praktiziert wird, kann ein Weg dazu sein.